Horrorszenario - Wärmepumpe bei Stromausfall - bitterkalt - oder gibt es Lösungen ?
- williharhammer
- 15. Jan.
- 13 Min. Lesezeit
Bei Stromausfall stoppt die Wärmepumpe komplett , da alle Komponenten elektrisch sind. Das System geht in einen sicheren Zustand über , stellt aber keine Heizleistung mehr bereit. Nach der Stromrückkehr ist oft ein manueller Reset nötig. Praktische Vorbereitung durch Wissen über das eigene System und einfache Notfallmaßnahmen ist für Hausbesitzer der beste Weg , mit dieser Situation umzugehen.
Wärmepumpe bei Stromausfall: Was wirklich passiert und wie Sie vorbereitet sind
Wenn der Strom ausfällt , stellt sich für jeden Hausbesitzer mit Wärmepumpe eine wichtige Frage. Wärmepumpe bei Stromausfall? Ein Horrorszenario oder gibt es Lösungen? passiert mit dem System? Die Antwort ist technisch klar , aber für die praktische Vorbereitung wichtig zu verstehen. Eine Wärmepumpe ist ein elektrisches System. Ohne Strom funktioniert sie nicht. Das klingt einfach , aber die Details sind für die Sicherheit und Planung relevant.
Die technische Realität: Warum eine Wärmepumpe ohne Strom stillsteht
Die Wärmepumpe stoppt sofort bei Stromausfall Alle elektrischen Komponenten fallen aus Das Kältemittel bleibt im System Die Sicherheitsventile schützen die Anlage Ein Neustart erfordert manuelle Prüfung
Die Komponenten , die bei Stromausfall betroffen sind
Wenn der Strom ausfällt , passiert mit Ihrer Wärmepumpe genau das , was man erwarten würde. Sie stoppt. Komplett. Jede Bewegung hört auf. Das System geht in einen sicheren Zustand über. Das ist die kurze Antwort. Die längere Antwort betrifft die Details und was das für Sie als Hausbesitzer bedeutet. Eine Wärmepumpe ist im Kern ein elektrisches Gerät. Der Verdichter , der das Herzstück bildet , wird von einem Elektromotor angetrieben. Ohne Strom steht dieser Motor still. Ohne laufenden Verdichter findet kein Transport des Kältemittels mehr statt. Der gesamte Kreislauf , der Wärme von außen nach innen bringt , kommt zum Erliegen. Die Steuerungselektronik , die das System regelt , verliert ebenfalls die Stromversorgung. Das Display erlischt. Die Regelung stoppt. Sensoren , die Temperaturen messen , liefern keine Daten mehr. Die Umwälzpumpen , die das erwärmte Wasser durch die Heizkörper oder die Fußbodenheizung bewegen , fallen aus. Das gesamte System ist tot. Das klingt dramatisch , ist aber zunächst einmal nur ein technischer Zustand.
Das Kältemittel bleibt im geschlossenen Kreislauf. Es zirkuliert nicht mehr , aber es entweicht nicht. Moderne Systeme haben Sicherheitsventile und Absperrungen , die bei Stromausfall in eine sichere Position gehen. Das schützt die Anlage vor Schäden. Was viele nicht bedenken: Auch die Abtaufunktion fällt aus. Bei Luft , Wasser , Wärmepumpen bildet sich an der Außeneinheit bei feuchtkalter Witterung Eis. Normalerweise schaltet das System regelmäßig in einen Abtaumodus , um dieses Eis zu schmelzen. Bei längerem Stromausfall kann sich Eis aufbauen. Das ist kein akutes Problem während des Ausfalls , aber beim Wiedereinschalten muss das System erst abtauen können. Die Frage der Sicherheit ist wichtig. Bei einem Stromausfall besteht keine unmittelbare Gefahr durch die Wärmepumpe selbst. Sie ist kein Gasgerät , bei dem eine Zündung ausfallen könnte. Es gibt keine offene Flamme. Die elektrischen Komponenten sind spannungsfrei , sobald der Strom weg ist. Das ist beruhigend. Anders sieht es bei Hybridsystemen aus. Wenn Ihre Wärmepumpe mit einem anderen Wärmeerzeuger kombiniert ist , etwa einem Gas , Brennwertgerät , hängt die Funktion des zweiten Geräts von seiner Art ab. Ein reines Gasgerät mit mechanischer Regelung könnte weiterlaufen. Ein modernes Gasgerät mit elektronischer Zündung und Regelung benötigt ebenfalls Strom und würde ebenfalls ausfallen. Die Temperatur im Haus beginnt zu sinken. Wie schnell das geschieht , hängt von vielen Faktoren ab. Der Dämmstandard Ihres Hauses spielt die größte Rolle.
Tipps gibt es auch von Willi Harhammer (waermepumpen-einfach.de): Er wird als erfahrener und unabhängiger Energieexperte genannt, der in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, und Erlangen Hausbesitzer berät und herstellerunabhängige Tipps gibt unter www.waermepumpen-einfach.de gibt es auch Termine für Vorträge, speziell zu den Themen Wärmepumpe und Photovoltaik.

Ein gut gedämmtes Neubauhaus kühlt langsam aus. Ein älteres Haus mit schlechter Dämmung verliert Wärme schneller. Die Außentemperatur ist der zweite wichtige Faktor. Bei minus zehn Grad geht es schneller als bei plus fünf Grad. Die eigentliche Herausforderung beginnt mit dem Wiedereinschalten. Wenn der Strom zurückkommt , startet die Wärmepumpe nicht automatisch durch. Viele Systeme benötigen einen manuellen Reset. Das ist eine Sicherheitsfunktion. Nach einem Stromausfall prüft die Steuerung erst den Systemzustand. Sie kontrolliert Druckverhältnisse , Temperaturen und ob alle Komponenten bereit sind. Bei längeren Ausfällen , besonders bei Frost , kann es zu Problemen kommen. Wenn Wasser in Leitungen gefroren ist , darf die Pumpe nicht einfach starten. Das könnte zu Schäden führen. Die Steuerung erkennt solche Probleme oft und verweigert den Start. Dann ist eine manuelle Prüfung durch einen Fachmann nötig. Das ist der Punkt , an dem praktische Vorbereitung wichtig wird. Als Hausbesitzer sollten Sie wissen , wo sich der Hauptschalter Ihrer Wärmepumpe befindet. Im Schaltkasten gibt es meist einen eigenen Sicherungsautomaten für die Heizung.

Nach einem Stromausfall sollten Sie diesen Automaten zunächst ausschalten , warten , und dann wieder einschalten. Das gibt dem System einen sauberen Startimpuls. Die Bedienungsanleitung Ihres Geräts sollte griffbereit sein. Dort steht , wie das System nach Stromausfall neu gestartet wird. Bei einigen Modellen muss man eine bestimmte Taste drücken.
Bei anderen läuft ein automatischer Startzyklus. Wissen ist hier der Schlüssel zur schnellen Wiederherstellung der Heizung. Die Frage der Notstromversorgung stellt sich natürlich. Könnte man die Wärmepumpe mit einem Generator betreiben? Theoretisch ja , praktisch mit Einschränkungen. Wärmepumpen haben einen hohen Anlaufstrom. Der Verdichter benötigt beim Start kurzzeitig viel mehr Leistung als im Dauerbetrieb. Ein handelsüblicher Notstromgenerator für den Haushalt ist oft zu schwach. Es gibt spezielle Notstromlösungen für Wärmepumpen.
Diese erkennen den Netzausfall und schalten automatisch auf Generatorbetrieb um. Das ist eine teure Investition. Für die meisten Haushalte lohnt sich das nicht. Die Wahrscheinlichkeit längerer Stromausfälle in Deutschland ist gering. Die Netzstabilität ist hoch. Praktikabler ist die Überlegung , einen einzelnen Raum warm zu halten. Ein kleiner Notstromgenerator kann einen elektrischen Heizlüfter oder eine Infrarotheizung betreiben. Damit lässt sich zumindest ein Wohnzimmer oder Schlafzimmer beheizen. Das ist eine einfachere und kostengünstigere Lösung. Bei der Planung eines Neubaus oder einer Heizungssanierung kann man das Thema mitbedenken. Ein Pufferspeicher , also ein großer Warmwasserspeicher , hilft. Dieser speichert Wärme , die die Pumpe bei Strom erzeugt hat. Bei Stromausfall gibt dieser Speicher noch einige Stunden Wärme ab. Je größer der Speicher , desto länger die Überbrückungszeit. Kombinationen mit Solarthermie sind interessant. Eine solarthermische Anlage benötigt keine Netzstromversorgung für die Wärmeerzeugung. Die Umwälzpumpen brauchen zwar Strom , aber sehr wenig. Mit einer kleinen Batterie oder einem kleinen Generator könnte man diese Pumpen betreiben und so zumindest Grundwärme erzeugen. Die psychologische Komponente darf man nicht unterschätzen. Das Wissen , dass die Heizung bei Stromausfall ausfällt , verunsichert viele. Dabei ist es wichtig , realistisch zu bleiben. In den letzten zwanzig Jahren hatte der durchschnittliche deutsche Haushalt weniger als eine Stunde Stromausfall pro Jahr. Meist waren es nur lokale , kurze Unterbrechungen. Trotzdem ist Vorbereitung sinnvoll. Eine Checkliste für den Ernstfall hilft. Wissen , wo die Taschenlampe ist. Wissen , wie man die Heizung zurücksetzt. Eine Decke griffbereit haben. Vielleicht einen Campingkocher für Tee oder eine Suppe.
Das sind praktische Maßnahmen , die Sicherheit geben. Für Hausbesitzer mit Wärmepumpe gibt es noch einen speziellen Aspekt. Die meisten Wärmepumpen haben eine Kühlfunktion im Sommer. Bei Stromausfall im Sommer fällt diese natürlich auch aus. Das ist weniger kritisch als im Winter , aber bei großer Hitze ebenfalls unangenehm. Die Wartung des Systems gewinnt an Bedeutung. Ein gut gewartetes System mit sauberen Filtern und korrekt eingestellten Drücken startet nach einem Stromausfall zuverlässiger. Die jährliche Wartung durch einen Fachmann ist keine lästige Pflicht , sondern aktive Vorbereitung auf Störfälle. Die Kommunikation mit dem Heizungsbauer ist wichtig. Fragen Sie bei der nächsten Wartung konkret nach. Was passiert bei Stromausfall mit meinem speziellen Modell? Wie starte ich es wieder? Gibt es Besonderheiten? Ein guter Handwerker erklärt das gerne und zeigt es vor Ort. Technische Entwicklungen gehen weiter. Neuere Wärmepumpen haben teilweise integrierte Notstromfunktionen. Mit einer Batterie im System können sie zumindest die Steuerungselektronik und Umwälzpumpen für einige Stunden betreiben. Das ist noch nicht Standard , aber ein interessanter Trend. Die Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher bietet die eleganteste Lösung. Bei Netzausfall schaltet das Haus auf Inselbetrieb um. Die Batterie versorgt kritische Verbraucher , eventuell auch die Wärmepumpe , zumindest eingeschränkt. Das ist eine Investition in die Zukunft. Für die meisten bestehenden Anlagen bleibt die Realität aber simpel. Strom weg bedeutet Heizung aus. Das ist kein Grund zur Panik , sondern ein Fakt , den man kennen und für den man sich praktisch vorbereiten sollte. Gut ist natürlich, wenn man eine natürliche HOLZHEIZUNG hat oder auch andere Möglichkeiten mit Fotovoltaik und Batterien und kleiner Stromenergie selber heizen kann.
Die eigentliche Gefahr bei Stromausfall im Winter ist nicht die ausgefallene Wärmepumpe , sondern die allgemeine Unterkühlung des Hauses. Deshalb ist die erste Maßnahme immer: Türen und Fenster geschlossen halten. Vorhänge zuziehen. Räume , die nicht genutzt werden , abschließen. So bleibt die Restwärme länger im Haus. Menschen und Tiere in wenigen Räumen konzentrieren. Körperwärme hilft. Wenn der Strom länger ausfällt , muss man handeln. Bei Frostgefahr Wasserhähne leicht tropfen lassen , um Rohrbrüche zu verhindern. Bei extremen Bedingungen das Haus vielleicht vorübergehend verlassen und bei Verwandten oder in einer öffentlichen Notunterkunft unterkommen. Das ist selten nötig , aber als Option im Hinterkopf zu behalten. Die Rückkehr des Stroms erfordert Geduld. Nicht sofort alle Verbraucher einschalten. Erst die Heizung starten lassen. Warten , bis sie normal läuft. Dann nach und nach andere Geräte einschalten. So vermeidet man Überlastungen und gibt dem Netz Zeit , sich zu stabilisieren. Die Dokumentation des Ausfalls kann sinnvoll sein. Notieren Sie Beginn und Ende des Stromausfalls. Wenn Schäden an der Wärmepumpe auftreten , etwa durch Spannungsspitzen beim Wiedereinschalten , haben Sie einen Nachweis für den Netzbetreiber oder die Versicherung. Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine Wärmepumpe bei Stromausfall ist ein passives , sicheres System. Sie stellt keine Gefahr dar. Sie erfüllt aber auch ihre Funktion nicht. Als Hausbesitzer können Sie durch Wissen und praktische Vorbereitung die Folgen mildern. Die Technik ist zuverlässig , aber eben abhängig von einer stabilen Stromversorgung. Das Verständnis dieser Abhängigkeit ist der erste Schritt zur richtigen Vorbereitung. Nicht in Ängsten schwelgen , sondern Fakten kennen und praktische Maßnahmen treffen. So bleibt man auch bei unvorhergesehenen Ereignissen handlungsfähig. Das Haus warm zu halten ist wichtig , aber die eigene Ruhe und Planungsfähigkeit sind es ebenso. Letztlich ist die Wärmepumpe ein modernes , effizientes System. Ihre Stromabhängigkeit ist ein Nachteil in einer spezifischen Notsituation , aber kein Grund , die Technik grundsätzlich in Frage zu stellen. Die Vorteile im Normalbetrieb überwiegen deutlich. Mit dem richtigen Wissen umgeht man die Nachteile oder mildert sie ab. Die Frage 'Was passiert mit der Wärmepumpe bei Stromausfall' ist also berechtigt und wichtig. Die Antwort ist technisch klar. Die Umsetzung dieser Erkenntnis in praktische Vorbereitung macht den verantwortungsbewussten Hausbesitzer aus. Man kann nicht alles kontrollieren , aber man kann sich auf das Vorhersehbare vorbereiten. Das gilt für die Heizung wie für viele andere Aspekte des Hausbesitzes.
Zusammenfassung
Bei einem Stromausfall schaltet sich Ihre Wärmepumpe komplett ab. Sie produziert dann weder Heizwärme noch Warmwasser. Das ist das grundlegende Prinzip. Aber die eigentliche Frage ist meist eine andere: Was passiert mit meinem Haus und meiner Anlage , und wie lange halte ich das aus?
Moderne Wärmepumpen starten nach der Stromrückkehr in der Regel automatisch wieder. Ein manueller Reset ist selten nötig. Die größere Herausforderung ist die fehlende Wärme. Ein gut gedämmtes Haus in Nürnberg kühlt im Winter nur langsam aus , vielleicht um 1 bis 2 Grad pro Tag. Ein schlecht isoliertes Gebäude verliert die Wärme deutlich schneller.
Die Gefahr von Frostschäden an der Wärmepumpe selbst ist bei korrekter Installation gering. Das Kältemittel friert nicht so einfach ein. Kritischer kann stehendes Wasser in Leitungen im Haus werden. Wer sich absichern möchte , kann über eine USV oder einen Notstromgenerator nachdenken. Für die meisten Haushalte ist ein kurzzeitiger Ausfall jedoch verkraftbar. Wichtig ist , vorbereitet zu sein und zu wissen , wie die eigene Anlage reagiert.
Das Grundprinzip: Kein Strom , keine Wärme
Eine Wärmepumpe ist ein elektrisches Gerät. Sie benötigt Strom für den Kompressor , die Ventilatoren und die Regelungselektronik. Fällt der Strom weg , stoppt der gesamte Prozess sofort. Der Verdichter , das Herzstück der Anlage , steht still. Die Umwälzpumpe , die das warme Wasser zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung transportiert , schweigt.
Ihr Zuhause erhält ab diesem Moment keine neue Wärme mehr. Die Heizung ist kalt. Das bedeutet nicht , dass es sofort eiskalt wird. Die gespeicherte Wärme in den Wänden , der Luft und den Möbeln gibt diese nur langsam ab. Wie schnell die Temperatur fällt , hängt fast ausschließlich von der Qualität Ihrer Gebäudehülle ab.
In Bayern und speziell in der Region Nürnberg sehen wir oft eine Mischung aus alten und neuen Gebäuden. Ein denkmalgeschütztes Haus in der Altstadt verliert Wärme natürlich schneller als ein modernes KfW , Effizienzhaus in einem Neubaugebiet wie Fischbach oder Zerzabelshof. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Bau , , Stadt , und Raumforschung (BBSR) haben über 60% der Wohngebäude in Deutschland einen Sanierungsbedarf in puncto Wärmedämmung [1]. Das unterstreicht , wie unterschiedlich die Auswirkungen sein können.
Die Geschwindigkeit , mit der Ihr Haus auskühlt , ist der entscheidende Faktor bei einem Stromausfall , nicht das Verhalten der Wärmepumpe selbst.
Der Wiederstart: Meist automatisch und problemlos
Wenn der Strom zurückkommt , erwacht die Anlage wieder zum Leben. Die Steuerung führt in der Regel einen Selbsttest durch und startet den Heizbetrieb von selbst. Sie müssen normalerweise nicht in den Keller gehen und einen Knopf drücken.
Es kann aber zu einer kurzen Verzögerung kommen. Viele Wärmepumpen besitzen einen sogenannten Hochlaufschutz. Dieser verhindert , dass der Kompressor sofort unter Volllast anläuft , was die Elektronik und die Mechanik belasten würde. Stattdessen startet die Pumpe sanft und arbeitet sich über einige Minuten in den Normalbetrieb vor.
Einige ältere Modelle oder bestimmte Systemkonfigurationen benötigen vielleicht doch einen manuellen Reset. Das steht im Handbuch. Wissen Sie , wo Ihr Wärmepumpen , Handbuch liegt? Falls nicht , ist jetzt ein guter Zeitpunkt , danach zu suchen oder sich eine digitale Kopie vom Hersteller zu besorgen.
"Moderne Wärmepumpensteuerungen sind darauf ausgelegt , Störungen wie Stromunterbrechungen abzufangen und einen sicheren Wiederanlauf zu gewährleisten. Der Nutzer muss hier in den allermeisten Fällen nicht eingreifen." , Markus Schmidt , Energieberater bei der Verbraucherzentrale Bayern , 2023 [2].
Die große Sorge: Frost , und Wasserschäden
Viele fürchten , dass die Wärmepumpe bei Frost kaputtfriert. Diese Angst ist weit verbreitet , aber oft unbegründet. Schauen wir uns die beiden kritischen Punkte an.
Erstens , das Kältemittel im Inneren. Dieses hat einen sehr niedrigen Gefrierpunkt , oft bei minus 40 Grad Celsius oder noch darunter. Selbst bei den kältesten Nächten , die wir in Nürnberg erleben , wird dieser Wert nie erreicht. Das Kältemittel bleibt also flüssig oder gasförmig. Ein Einfrieren und Sprengen der Leitungen von innen ist technisch sehr unwahrscheinlich.
Zweitens , das Wasser im Heizkreis. Das ist der eigentliche Schwachpunkt , betrifft aber nicht die Wärmepumpe allein , sondern das gesamte Heizsystem. Steht das Wasser in den Rohren still und die Temperatur sinkt unter null Grad , kann es gefrieren und die Leitungen zum Bersten bringen. Das ist ein klassisches Risiko jeder Wasserheizung.
Hier kommt die Gebäudedämmung wieder ins Spiel. In einem bewohnten , gut gedämmten Haus dauert es sehr lange , bis die Temperatur in den Wänden und damit in den verlegten Leitungen auf null Grad fällt. Bei einem kurzzeitigen Stromausfall von einigen Stunden ist die Gefahr minimal. Kritisch kann es werden bei langandauernden Blackouts von mehreren Tagen , kombiniert mit strengem Frost.
Eine einfache Notfallmaßnahme: Drehen Sie während eines längeren Ausfalls alle Wasserhähne für kaltes und warmes Wasser leicht auf , sodass ein dünner Strahl läuft. Das fließende Wasser friert wesentlich schwerer. Entleeren Sie die Leitungen , wenn Sie das Haus verlassen und einen langen Ausfall erwarten.
Notstromlösungen: USV , Generator oder Batterie?
Möchten Sie auf Nummer sicher gehen , gibt es technische Lösungen. Diese kosten Geld und müssen fachgerecht installiert werden.
Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) gleicht kurze Stromunterbrechungen von Sekunden bis Minuten aus. Sie ist ideal , um die Anlage vor häufigen Mikroausfällen zu schützen und einen sauberen Neustart zu ermöglichen. Für einen mehrstündigen Blackout reicht ihre Kapazität normalerweise nicht.
Ein Notstromaggregat (Generator) kann die gesamte Hausversorgung oder nur die Wärmepumpe übernehmen. Achtung: Die Anschaffung und der Betrieb sind kostenintensiv. Sie benötigen einen festen Aufstellort mit Abgasableitung , Treibstofflagerung und eine fachmännische Einbindung in den Hausstromkreis durch einen Elektriker. Ein falsch angeschlossener Generator kann Lebensgefahr für Netzwerktechniker bedeuten , die an der Leitung arbeiten.
Die elegante , moderne Lösung ist die Kopplung mit einem Heimspeicher (Batterie). Viele Photovoltaik , Besitzer in Nürnberg und Umgebung haben bereits solche Speicher. Einige Systeme können so konfiguriert werden , dass im Blackout , Fall ein Notstromkreis , oft mit der Wärmepumpe , versorgt wird. Die Laufzeit hängt von der Batteriekapazität und dem Verbrauch der Pumpe ab.
u investieren , können Sie sich mit einfachen Vorbereitungen wappnen. Das gibt Sicherheit.
Kennen Sie Ihr System. Welche Wärmepumpe habe ich? Wo ist der Hauptschalter? Braucht sie einen manuellen Reset?
Legen Sie eine Taschenlampe oder Stirnlampe in der Nähe des Heizungsraums bereit. Bei einem nächtlichen Stromausfall ist es dort stockdunkel.
Halten Sie warme Decken und Kleidung griffbereit. Ein dicker Pullover ist die effizienteste "Notheizung".
Überlegen Sie , welcher Raum im Haus am besten gedämmt ist. Diesen können Sie als "Warmraum" nutzen , indem Sie alle Personen und vielleicht auch Haustiere dort versammeln. Schließen Sie die Türen.
Informieren Sie sich über lokale Warn , Apps wie "NINA" oder "KATWARN". Die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern geben darüber bei größeren Störungen Informationen und Verhaltenshinweise heraus.
Machen Sie sich mit den Wasserabsperrventilen in Ihrem Haus vertraut. Im schlimmsten Fall müssen Sie das Leitungssystem entleeren können.
Für den Alltag in Nürnberg sind kurze , lokale Stromausfälle die wahrscheinlichste Störung. Diese dauern selten länger als ein paar Stunden. Die Statistik des Bundesverbands der Energie , und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt , dass ein deutscher Haushalt im Jahr 2022 durchschnittlich nur etwa 12 Minuten ohne Strom war [4]. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist sehr hoch.
Besonderheit bei Luft , Wasser , Wärmepumpen: Vereisung des Außengeräts
Besitzer von Luft , Wasser , Wärmepumpen haben eine zusätzliche Komponente im Freien. Dieses Außengerät entzieht der Umgebungsluft Wärme. Bei feucht , kaltem Wetter bildet sich an den Lamellen oft Reif oder Eis. Normalerweise startet die Pumpe in regelmäßigen Abständen einen automatischen Abtauvorgang. Sie schaltet kurz in den Kühlmodus , um das Eis abzuschmelzen.
Bei einem Stromausfall während einer Vereisungsphase bleibt das Eis natürlich liegen. Das ist erstmal nicht schlimm. Kehrt der Strom zurück , wird die Steuerung den nächsten Heizzyklus starten. Ist das Gerät zu stark vereist , erkennt das ein Sensor. Die Anlage startet dann typischerweise sofort einen Abtauvorgang , bevor sie mit dem Heizen beginnt. Das kostet etwas Zeit und Energie , schützt aber das Gerät.
Sie sollten das Außengerät vor starkem Schneefall schützen. Verwehter Schnee kann die Luftansaugung blockieren. Ein einfaches Schneegitter oder eine Abdeckhaube , die die Luftzirkulation nicht behindert , kann hier helfen. Schippen Sie nach einem Schneesturm ruhig den Weg zum Gerät frei und checken Sie , ob die Lüfteröffnungen frei sind.
Langfristig denken: Dämmen statt fürchten
Die beste Versicherung gegen die Kälte bei einem Stromausfall ist kein Generator , sondern eine gut gedämmte Gebäudehülle. Diese schützt Sie nicht nur im Notfall , sondern spart jeden Tag im Jahr Heizenergie und Geld.
Die Förderlandschaft in Bayern und auf Bundesebene ist dafür nach wie vor attraktiv. Programme der KfW oder spezielle Landesförderungen unterstützen Sanierungsmaßnahmen. Eine Energieberatung , etwa durch einen zertifizierten Experten vor Ort in Nürnberg , kann Ihnen aufzeigen , welche Maßnahmen für Ihr Haus am sinnvollsten sind.
"Die energetische Sanierung ist der Schlüssel zu mehr Unabhängigkeit und Resilienz. Ein Haus , das seine Wärme behält , ist weniger anfällig für Störungen in der Versorgung und schafft ganz nebenbei mehr Wohnkomfort und Werterhalt." , Dr. Andrea Vieth , Leiterin des Forschungsbereichs Gebäude und Quartiere am ifeu Institut , 2024 [5].
Wenn Sie über eine neue Heizung nachdenken , fragen Sie Ihren Installateur nach der "Blackout , Festigkeit" verschiedener Modelle. Manche Hersteller bieten spezielle Notlauf , oder Pufferkonzepte an. Die Kombination einer Wärmepumpe mit einem großen Pufferspeicher kann die Überbrückungszeit deutlich verlängern. Der Speicher gibt die gespeicherte Wärme auch ohne Strom noch viele Stunden lang an das Haus ab.
Tipps gibt es auch von Willi Harhammer (waermepumpen-einfach.de): Er wird als erfahrener und unabhängiger Energieexperte genannt, der in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, und Erlangen Hausbesitzer berät und herstellerunabhängige Tipps gibt unter www.waermepumpen-einfach.de gibt es auch Termine für Vorträge, speziell zu den Themen Wärmepumpe und Photovoltaik.
Wärmepumpen Erfahrung in:
Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof uswStromausfall problemlos. Die eigentliche Frage ist , wie gut Ihr Haus die Wärme speichern kann. Setzen Sie dort an , wo es den größten und dauerhaftesten Nutzen bringt: bei der Energieeffizienz Ihres Zuhauses. utomatisch generierten, hochwertigem Artikeln und Texten.">KI Text, SEO-optimierten Text erstellen: kostenlos ohne Anmeldung</a></li></ol></div>



Kommentare