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Wärmepumpen für Ihren Altbau

Warum die Wärmepumpe für Ihren Altbau machbar ist


Eine Wärmepumpe im Altbau ist im Jahr 2026 nicht mehr nur ein Experiment, sondern dank technologischer Sprünge oft die wirtschaftlichste Lösung. Der weit verbreitete Mythos, man brauche zwingend eine Fußbodenheizung, ist mittlerweile wissenschaftlich und praktisch widerlegt.

Hier ist Ihr Leitfaden, wie Sie das Projekt "Wärmepumpe im Bestand" erfolgreich angehen.


Wärmepumpe und Fotovoltaik sind eine gute Kombination
Wärmepumpe und Fotovoltaik sind eine gute Kombination

1. Die drei Säulen der Machbarkeit

Damit eine Wärmepumpe effizient arbeitet (also wenig Strom verbraucht), muss sie das Wasser für die Heizung nicht zu stark erhitzen.

  • Die Vorlauftemperatur: Ziel ist es, mit maximal 55°C (idealerweise unter 50°C) durch den Winter zu kommen. Moderne „Hochtemperatur-Wärmepumpen“ schaffen zwar bis zu 75°C, aber jedes Grad weniger spart bares Geld (ca. 2–3 % Stromkosten pro Grad Senkung).

  • Die Heizflächen: Bestehende Heizkörper (insbesondere Typ 22 oder 33 Plattenheizkörper) reichen oft aus. Nur alte Gliederheizkörper (Rippen) müssen meist gegen Niedertemperatur-Heizkörper getauscht werden.

  • Der Dämmstandard: Sie müssen kein Passivhaus haben. Eine gedämmte oberste Geschossdecke und moderne Fenster sind oft schon „die halbe Miete“ für einen wirtschaftlichen Betrieb.

2. Der „50-Grad-Test“ (Selbst-Check)

Sie können heute schon prüfen, ob Ihr Haus bereit ist: Stellen Sie an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer aktuellen Gas- oder Ölheizung manuell auf 50°C begrenzt ein und drehen Sie die Thermostate voll auf. Bleibt es gemütlich warm? Dann ist Ihr Altbau „Wärmepumpen-ready“.

3. Kosten und Förderung 2026

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist 2026 sehr attraktiv, aber an technische Bedingungen geknüpft.



Förderung im Überblick:

Bonus-Art

Fördersatz

Voraussetzung

Grundförderung

30 %

Pflicht für alle (Eigentümer-Selbstnutzer)

Klima-Geschwindigkeitsbonus

20 %

Tausch einer funktionierenden Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder alten Gasheizung (>20 J.)

Effizienz-Bonus

5 %

Nutzung von natürlichem Kältemittel (z.B. Propan R290) oder Erdwärme

Einkommens-Bonus

30 %

Haushaltseinkommen < 40.000 € (zu versteuernd)

Maximaler Zuschuss

70 %

Gedeckelt bei 30.000 € Investitionskosten (max. 21.000 € geschenkt)


Wichtig 2026: Um förderfähig zu sein, müssen Luft-Wasser-Wärmepumpen nun besonders leise sein (10 dB unter den EU-Grenzwerten) und über ein Smart-Meter-Gateway steuerbar sein.

4. Welche Wärmepumpe für welchen Altbau?

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Der Klassiker. Einfach zu installieren, moderate Kosten (ca. 25.000–35.000 € vor Förderung). Moderne Geräte mit dem Kältemittel Propan (R290)erreichen hohe Temperaturen bei guter Effizienz.

  • Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Teurer in der Anschaffung (Bohrung nötig), aber im Altbau oft die Rettung, wenn die Heizlast hoch ist. Sie ist im Betrieb ca. 20–30 % sparsamer als Luft-Systeme.

  • Hybrid-System: Die Kombination aus Wärmepumpe und einer kleinen Gastherme für extreme Kältespitzen. Oft eine Sicherheitslösung für sehr schlecht gedämmte Denkmalschutz-Objekte.

5. Checkliste für Ihre nächsten Schritte

  1. Heizlastberechnung: Lassen Sie von einem Energieberater oder Fachbetrieb eine raumweise Heizlastberechnung machen. Schätzungen nach Quadratmetern sind im Altbau zu ungenau.

  2. Hydraulischer Abgleich: Dies ist seit 2026 zwingende Voraussetzung für jede Förderung. Er sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau die Menge Wasser bekommt, die er braucht.

  3. Förderantrag vor Vertragsabschluss: Stellen Sie den Antrag bei der KfW, bevor Sie den Installateur fest beauftragen (bzw. nutzen Sie Verträge mit „aufschiebender Bedingung“).


.

Hier sind die entscheidenden Fragen für die Förderkulisse 2026:

  1. Was wird ersetzt? (z. B. eine Ölheizung, eine Gasheizung älter als 20 Jahre oder eine Nachtspeicherheizung?)

  2. Sind Sie der Eigentümer und bewohnen das Haus selbst? (Wichtig für den Geschwindigkeits- und Einkommensbonus).

  3. Wie hoch ist das zu versteuernde Haushaltseinkommen pro Jahr? (Liegt es unter oder über 40.000 €?)

  4. Welche Technik planen Sie? (Luft-Wasser-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel wie Propan/R290 oder Erdwärme?)

Vorab: So sieht die Rechnung beispielhaft aus

Damit Sie ein Gefühl für die Zahlen bekommen, hier zwei typische Szenarien für einen Altbau:

Merkmal

Szenario A (Standard)

Szenario B (Maximal)

Alte Heizung

Gas (15 Jahre alt)

Öl (25 Jahre alt)

Haushaltseinkommen

> 40.000 €

< 40.000 €

Grundförderung

30 %

30 %

Klima-Geschwindigkeitsbonus

0 % (da Gas < 20 J.)

20 %

Effizienz-Bonus (R290)

5 %

5 %

Einkommens-Bonus

0 %

30 %

Gesamtfördersatz

35 %

70 % (gedeckelt)

Förderbetrag (bei 30k € Invest)

10.500 €

21.000 €

Ein wichtiger Hinweis zu den Kosten:

Die förderfähigen Kosten sind bei einem Einfamilienhaus auf 30.000 € für die erste Wohneinheit gedeckelt. Alles, was darüber hinausgeht (z. B. wenn die Sanierung 45.000 € kostet), müssen Sie komplett selbst tragen.

Ein kleiner Geheimtipp für 2026: Wenn Sie zusätzlich zur Wärmepumpe noch die Fenster tauschen oder das Dach dämmen, gibt es dafür einen separaten Fördertopf mit weiteren 30.000 € gedeckelten Kosten (dafür benötigen Sie jedoch einen individuellen Sanierungsfahrplan, kurz iSFP).



Wärmepumpen Erfahrung in:


Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof


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