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Erdwärmepumpe mit Photovoltaik 

Was spricht für eine Erdwärmepumpe mit Photovoltaik 

Die Kombination einer Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) mit einer Photovoltaikanlage (PV) gilt als die "Königsklasse" der privaten Energieversorgung. Während die PV-Anlage kostenlosen Strom vom Dach liefert, nutzt die Erdwärmepumpe die ganzjährig konstanten Temperaturen im Erdreich (ca. 10 °C), um hocheffizient Wärme zu erzeugen.

Hier ist ein Überblick über die Funktionsweise, Vorteile und die wirtschaftliche Situation im Jahr 2026.


1. Das Zusammenspiel der Komponenten

Eine Erdwärmepumpe benötigt für den Betrieb des Kompressors Strom. Diesen liefert die PV-Anlage vorrangig für den Eigenverbrauch.

  • Direktverbrauch: Die Wärmepumpe läuft bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint. Ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) steuert dies automatisch.

  • Thermische Speicherung: Da man Wärme besser speichern kann als Strom, wird bei Sonnenüberschuss die Vorlauftemperatur im Pufferspeicher oder in der Fußbodenheizung leicht angehoben. Das Haus dient dann als thermische Batterie.

  • Kühlung im Sommer: Erdwärmepumpen beherrschen das "Passive Cooling". Dabei wird die Kühle des Bodens fast ohne Stromverbrauch (nur die Umwälzpumpe läuft) ins Haus geleitet – ideal, um PV-Überschuss im Sommer sinnvoll zu nutzen.


2. Warum Erdwärme + PV besonders effizient ist

Im Vergleich zu Luftwärmepumpen bietet die Erdwärme einen entscheidenden Vorteil: Konstanz.

Merkmal

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Erdwärmepumpe (Sole-Wasser)

Effizienz im Winter

Sinkt bei Frost stark ab (mehr Strom nötig).

Bleibt hoch (Boden ist immer frostfrei).

PV-Nutzung

Hoher Strombedarf, wenn PV-Ertrag gering ist.

Geringerer Strombedarf durch hohe Quelltemperatur.

Lebensdauer

ca. 15–20 Jahre

ca. 20–25 Jahre (Sonden halten >50 Jahre).

Lautstärke

Außengerät mit Ventilatorgeräuschen.

Nahezu lautlos im Keller verbaut.

3. Technische Voraussetzungen für maximale Autarkie

Um den Eigenverbrauch zu optimieren, sollten folgende Standards erfüllt sein:

  • SG Ready Schnittstelle: Damit kann der Wechselrichter der Wärmepumpe das Signal "Stromüberschuss vorhanden" geben.

  • Modulierende Wärmepumpe: Diese passt ihre Leistung stufenlos an den verfügbaren Solarstrom an, anstatt nur "An/Aus" zu kennen.

  • Batteriespeicher: Ein Stromspeicher hilft, die Wärmepumpe auch in den frühen Abendstunden mit Solarstrom zu versorgen, wenn die Heizlast steigt.

4. Förderung und Kosten 2026

In Deutschland ist die Förderung für Erdwärmepumpen aktuell sehr attraktiv gestaltet (Stand Januar 2026):

  • Zuschüsse (BEG):

    • 30 % Grundförderung für den Heizungstausch.

    • + 5 % Effizienzbonus speziell für Erdwärmepumpen.

    • + 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus bei Austausch einer alten fossilen Heizung (bis Ende 2028 voll verfügbar).

    • + 30 % Einkommensbonus für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 40.000 €.

    • Maximalförderung: Gedeckelt auf 70 % der förderfähigen Kosten (bis max. 30.000 € Investitionssumme).

  • PV-Vorteile: Für die PV-Anlage gilt weiterhin die 0 % Mehrwertsteuer-Regelung auf Komponenten und Installation.

Kostenbeispiel: Eine Erdwärmepumpe inkl. Bohrung kostet ca. 30.000 € bis 45.000 €. Abzüglich der Förderung (z. B. 55 % Standard-Szenario) reduziert sich der Eigenanteil massiv. Die PV-Anlage (10 kWp) schlägt mit ca. 15.000 € zu Buche.

Fazit: Lohnt es sich?

Ja, absolut. Durch die Erdwärmepumpe sinkt die benötigte Strommenge im Vergleich zu anderen Heizsystemen auf ein Minimum. Die PV-Anlage deckt in einem gut gedämmten Haus typischerweise 30 % bis 50 % des jährlichen Strombedarfs der Wärmepumpe. In den Übergangszeiten (Frühling/Herbst) heizen Sie nahezu kostenlos.



Wärmepumpen Erfahrung in:


Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof

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