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Wärmepumpe selbst einbauen um Kosten zu sparen

Soll man eine Wärmepumpe selbst einbauen um Kosten für teure Installation zu sparen?

Hier gibt es einfache Tipps für das einbauen einer Wärmepumpe:

Der Einbau einer Wärmepumpe in Eigenregie kann theoretisch mehrere tausend Euro an Lohnkosten sparen. Doch im Jahr 2026 ist die rechtliche und finanzielle Lage komplexer denn je. Während die rein mechanische Montage oft machbar ist, gibt es bei der Förderung und der Inbetriebnahme strikte Hürden.

Hier ist ein Leitfaden, worauf Sie achten müssen, wenn Sie selbst Hand anlegen wollen.


1. Monoblock vs. Split: Die Wahl des Systems

Für Heimwerker ist die Monoblock-Wärmepumpe fast immer die bessere Wahl.

  • Monoblock: Der gesamte Kältemittelkreislauf ist im Außengerät hermetisch versiegelt. Sie müssen lediglich Wasserleitungen ins Haus verlegen. Hierfür ist kein Kälteschein erforderlich.

  • Split-Gerät: Hier muss die Verbindung zwischen Innen- und Außeneinheit mit Kältemittel gefüllt und verpresst werden. Dies darf gesetzlich nur von zertifizierten Fachkräften (Kältetechnikern) durchgeführt werden.

2. Was darf man selbst machen – und was nicht?

Um Kosten zu sparen, ohne die Sicherheit oder den Versicherungsschutz zu gefährden, empfiehlt sich eine Hybrid-Lösung:

Tätigkeit

DIY möglich?

Hinweis

Fundament erstellen

Ja ✅

Betonfundament oder Bodenkonsole für das Außengerät.

Wanddurchbrüche

Ja ✅

Kernbohrung für Rohrleitungen und Kabel.

Rohre verlegen & isolieren

Ja ✅

Verlegen der Vor- und Rücklaufleitungen im Haus.

Heizkörpertausch

Ja ✅

Austausch gegen größere Niedertemperatur-Heizkörper.

Elektroanschluss

Nein ❌

Muss zwingend durch eine eingetragene Elektrofachkraft erfolgen.

Inbetriebnahme

Nein ❌

Für die Herstellergarantie meist durch Werkskundendienst nötig.

Hydraulischer Abgleich

Bedingt ❌

Erforderlich für die Förderung; muss dokumentiert werden.

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3. Die "Förderfalle" (Stand 2026)

Dies ist der wichtigste Punkt: Seit den Reformen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der neuen BEG-Förderung erhalten Sie staatliche Zuschüsse (oft 30 % bis 70 %) nur dann, wenn ein Fachunternehmen die Installation bestätigt (Fachunternehmererklärung).

Rechenbeispiel: > * Einbau durch Fachbetrieb: 35.000 € – 50 % Förderung = 17.500 € Eigenanteil.Einbau komplett DIY: 15.000 € (Material) – 0 % Förderung = 15.000 € Eigenanteil.In diesem Fall sparen Sie durch den Selbsteinbau nur 2.500 €, tragen aber das volle Risiko bei Fehlern und verlieren die Gewährleistung auf die Installation.

4. Checkliste für den Selbsteinbau

  1. Heizlast berechnen: Lassen Sie eine raumweise Heizlastberechnung durchführen, um die Wärmepumpe nicht über- oder unterzudimensionieren.

  2. Kooperations-Partner finden: Suchen Sie vor dem Kauf einen Heizungsbauer oder Elektriker, der bereit ist, Ihre Eigenleistung abzunehmen und den elektrischen Anschluss sowie die Anmeldung beim Energieversorger (EVU) zu übernehmen.

  3. Schallschutz beachten: Seit 2026 gelten verschärfte Lärmschutzwerte für die Förderung (10 dB unter dem EU-Grenzwert). Achten Sie auf extrem leise Modelle.

  4. Smart-Meter-Ready: Stellen Sie sicher, dass das Gerät eine Schnittstelle für das Smart-Meter-Gateway besitzt (Pflicht seit 2025).

5. Risiken und Nachteile

  • Garantieverlust: Viele Hersteller gewähren die volle Garantie (z. B. 5 oder 10 Jahre) nur bei Montage durch zertifizierte Partner.

  • Versicherung: Bei einem Wasserschaden oder Brand durch fehlerhafte Montage kann die Wohngebäudeversicherung die Zahlung verweigern.

  • Effizienz: Eine schlecht eingestellte Wärmepumpe verbraucht massiv mehr Strom. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) sollte idealerweise über 3,0 liegen:

    JAZ=WStrom​QHeizung​​

    Wobei QHeizung​ die abgegebene Wärmeenergie und WStrom​ die aufgenommene elektrische Energie über ein Jahr ist.

Möchten Sie, dass ich Ihnen eine Liste von Monoblock-Wärmepumpen zusammenstelle, die für ihre DIY-Freundlichkeit und die Erfüllung der 2026er Förderkriterien bekannt sind?



Wärmepumpen Erfahrung in:


Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof

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