Beratung zur Heizungsmodernisierung mit Wärmepumpe
- williharhammer
- 17. Jan.
- 5 Min. Lesezeit
Beratung zur Heizungsmodernisierung mit der Wärmepumpe
Sie möchten das Klima schützen, Ihre Heizkosten reduzieren und sich gegen zukünftige Kostensteigerungen oder Versorgungsengpässe bei Öl oder Gas absichern?
Beratung zur Heizungsmodernisierung mit Wärmepumpe in Nürnberg Erlangen und Fürth.
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe im Jahr 2026 ist ein strategisch kluger Schritt, da die staatliche Förderung aktuell auf einem Rekordniveau liegt und die gesetzlichen Rahmenbedingungen (GEG) klare Fakten geschaffen haben.
Hier ist eine kompakte Beratung für Ihr Modernisierungsprojekt:
1. Der Gebäude-Check: Ist Ihr Haus bereit?
Bevor Sie ein Gerät kaufen, muss die Basis stimmen. Eine Wärmepumpe arbeitet dann am effizientesten, wenn die Vorlauftemperatur niedrig ist (ideal unter 50 °C).
Heizflächen: Haben Sie eine Fußbodenheizung oder großflächige Heizkörper? Falls nicht, können oft einzelne "Niedertemperatur-Heizkörper" nachgerüstet werden.
Dämmstandard: Ein komplett unsaniertes Haus treibt die Stromkosten in die Höhe. Prüfen Sie, ob zumindest die oberste Geschossdecke und die Fenster auf einem modernen Stand sind.
Stromanschluss: Für die meisten Wärmepumpen ist ein 3-Phasen-Drehstromanschluss(Starkstrom) notwendig. In älteren Gebäuden muss der Zählerschrank oft modernisiert werden.
2. Die Technologie: Luft oder Erde?
Typ | Vorteile | Nachteile |
Luft-Wasser | Günstig in der Anschaffung, einfache Installation, kein Bohren nötig. | Geringere Effizienz bei starkem Frost, Geräuschentwicklung im Außenbereich. |
Sole-Wasser (Erde) | Sehr effizient, konstante Leistung auch im Winter, passive Kühlung möglich. | Teurer durch Bohrung/Kollektoren, genehmigungspflichtig. |
Wichtig ab 2026: Achten Sie beim Kauf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe auf die verschärften Schallschutz-Anforderungen. Für die Förderung muss das Außengerät seit dem 01.01.2026 mindestens 10 dB leiser sein als der gesetzliche EU-Grenzwert.
3. Finanzen & Förderung (Stand 2026)
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist aktuell sehr attraktiv. Sie können bis zu 70 % der Kosten erstattet bekommen.
30 % Grundförderung: Für alle privaten Hauseigentümer.
20 % Klimageschwindigkeits-Bonus: Wenn Sie eine funktionierende Öl-, Kohle-, Nachtspeicherheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzen.
5 % Effizienz-Bonus: Für die Nutzung natürlicher Kältemittel (z.B. Propan R290) oder Erdwärme.
30 % Einkommensbonus: Für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 €.
Rechenbeispiel: Bei Investitionskosten von 30.000 € und einer Förderung von 55 % (Durchschnitt) zahlen Sie effektiv nur 13.500 €.
4. Rechtlicher Rahmen: Das GEG 2026
In Großstädten (über 100.000 Einwohner) tritt zum 30. Juni 2026 die Pflicht in Kraft, beim Heizungstausch mindestens 65 % erneuerbare Energien zu nutzen, sofern ein kommunaler Wärmeplan vorliegt. Die Wärmepumpe erfüllt diese Anforderung automatisch. Beratungen in Nürnberg Erlangen und Fürth.
5. Ihr Fahrplan zur Modernisierung
Energieberatung: Lassen Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen (wird ebenfalls hoch gefördert).
Angebote einholen: Kontaktieren Sie Heizungsbauer und lassen Sie eine Heizlastberechnung durchführen.
Förderantrag stellen: Der Antrag bei der KfW muss zwingend gestellt werden, bevor Sie den Auftrag final unterschreiben (Ausnahme: Verträge mit aufschiebender Bedingung).
Installation: Planung der Aufstellung (Schallschutzabstände zum Nachbarn beachten!).
Hydraulischer Abgleich: Dies ist Pflicht für den Erhalt der Fördermittel.
Möchten Sie, dass ich für Sie nach spezialisierten Fachbetrieben oder Energieberatern in Ihrer Region suche?
In der Region Erlangen-Forchheim-Nürnberg gibt es ein dichtes Netz an Spezialisten. Da Sie in Igensdorf direkt an der Grenze zwischen Ober- und Mittelfranken sitzen, können Sie Experten aus beiden Bezirken nutzen.
Hier sind konkrete Anlaufstellen und Betriebe für Ihr Projekt:
1. Regionale Fachbetriebe (Installation & Technik)
Diese Firmen sind in Ihrer unmittelbaren Nähe ansässig oder regelmäßig in Igensdorf tätig und auf Wärmepumpen spezialisiert:
iKratos Solar- und Energietechnik (Weißenohe): Nur einen Steinwurf entfernt. Spezialisiert auf die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe – ideal, wenn Sie maximal autark werden wollen.
Pillipp Haustechnik GmbH (Erlangen/Forchheim): Ein größerer Betrieb mit viel Erfahrung bei der Umrüstung von Bestandsgebäuden (Öl/Gas auf Wärmepumpe).

2. Unabhängige Energieberater (Förderung & iSFP)
Für die maximale Förderung (insb. den iSFP-Bonus für weitere Maßnahmen) benötigen Sie einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten.
Wärmepumpen-einfach Willi Harhammer Praxis Energieexperte berät Sie zu den Themen Wärmepumpe Photovoltaik und Stromtarife - Vor Ort Checks
Energieagentur Oberfranken: Zuständig für den Landkreis Forchheim. Sie bietet oft kostenlose Erstberatungen oder vergünstigte Vor-Ort-Checks an.
Energieberater-Netzwerk Mittelfranken: Da Igensdorf nah an Erlangen liegt, sind viele Berater aus diesem Netzwerk (z.B. aus Eckental oder Heroldsberg) schnell bei Ihnen.
Tipp: Suchen Sie direkt in der offiziellen Energieeffizienz-Expertenliste der denanach Ihrer PLZ 91338. Nur dort gelistete Berater sind für KfW-Förderanträge zugelassen.
3. Worauf Sie bei den Angeboten achten sollten
Wenn Sie nun Angebote in der Region einholen, lassen Sie sich folgende Punkte schriftlich bestätigen:
Natürliches Kältemittel: Bestehen Sie auf Propan (R290). Das sichert Ihnen nicht nur den 5 % Effizienz-Bonus, sondern macht die Anlage zukunftssicher gegen kommende F-Gase-Verbote.
Schallschutznachweis: Da in Igensdorf oft eng bebaut wird (z.B. in den Siedlungsgebieten am Rüsselbach oder in Etlaswind), muss der Fachbetrieb eine Schallprognose für das Außengerät erstellen.
Hydraulischer Abgleich: Dieser ist zwingende Voraussetzung für die Auszahlung der Förderung. Er muss im Angebot enthalten sein.
4. Nächste Schritte für Sie
Termin vereinbaren: Kontaktieren Sie einen der oben genannten Betriebe für eine erste Besichtigung.
Heizlast berechnen: Lassen Sie keine Schätzung "nach Gefühl" zu. Eine genaue Heizlastberechnung nach DIN 12831 ist die Basis für eine effiziente Wärmepumpe.
Förderservice nutzen: Viele Fachbetriebe bieten heute einen "Full-Service" für den KfW-Antrag an. Fragen Sie aktiv danach, um sich den Papierkram zu sparen.
Checkliste:
1. Technik & Effizienz
[ ] Heizlastberechnung: „Führen Sie eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN 12831durch oder schätzen Sie die Leistung nur nach Quadratmetern?“ (Wichtig: Schätzungen führen oft zu überdimensionierten, ineffizienten Anlagen).
[ ] Vorlauftemperatur: „Welche maximale Vorlauftemperatur planen Sie für die kältesten Tage ein? Reichen meine vorhandenen Heizkörper dafür aus?“ (Zielwert: ≤50 °C).
[ ] Kältemittel: „Verwenden Sie das natürliche Kältemittel Propan (R290)?“ (Wichtig für die Zukunftsfähigkeit und den 5 % Extra-Bonus).
2. Schallschutz & Aufstellung
[ ] Schallprognose: „Können Sie mir eine offizielle Schallprognose für den gewählten Aufstellort erstellen, die die Abstände zu den Nachbarn berücksichtigt?“
[ ] Fördervoraussetzung 2026: „Garantiert das Gerät die seit Januar 2026 geltenden verschärften Lärmschutzwerte (mind. 10 dB unter Grenzwert)?“
[ ] Fundament: „Ist die Erstellung des Fundaments und der Kondensatablauf im Preis enthalten oder muss ich dafür einen Maurer/Gala-Bauer separat beauftragen?“
3. Elektrik & Integration
[ ] Zählerschrank: „Entspricht mein aktueller Zählerschrank den Anforderungen des Netzbetreibers für eine Wärmepumpe, oder muss dieser erweitert werden?“
[ ] PV-Anbindung: „Ist die Wärmepumpe 'SG Ready' oder hat sie eine Schnittstelle, um überschüssigen Strom von meiner Photovoltaik-Anlage direkt zu nutzen?“
4. Förderung & Bürokratie
[ ] Förderservice: „Übernehmen Sie die Beantragung der KfW-Förderung für mich oder arbeiten Sie mit einem Energieberater zusammen, der das tut?“
[ ] Hydraulischer Abgleich: „Ist der hydraulische Abgleich (Verfahren B) im Festpreis enthalten?“ (Ohne diesen gibt es keine Förderung!).
3 „Killer-Fragen“, die den Profi entlarven
Stellen Sie diese Fragen, um zu prüfen, wie tief der Fachbetrieb im Thema steckt:
„Bauen Sie einen Pufferspeicher im Rücklauf oder einen Trennspeicher ein?“
Gute Antwort: „Im Rücklauf zur Volumenstromsicherung“, da dies effizienter ist. Ein großer Trennspeicher (hydraulische Weiche) kostet oft Effizienz, ist aber für den Handwerker „sicherer“.
„Wie hoch ist die zu erwartende Jahresarbeitszahl (JAZ) für mein Gebäude?“
Ein Profi sollte Ihnen einen Wert nennen können (ideal >3,5 bei Luft-Wasser).
„Bieten Sie einen Fernwartungsvertrag an?“
Moderne Anlagen ab 2026 können oft online überwacht werden. Das spart teure Anfahrtskosten bei kleinen Einstellungsfehlern.
Wichtiger Hinweis zur Vorbereitung
Halten Sie für das Gespräch folgende Unterlagen bereit:
Grundrisse des Hauses.
Die letzten 3 Gas- oder Ölrechnungen (um den tatsächlichen Energieverbrauch zu ermitteln).
Das letzte Schornsteinfeger-Protokoll (dort steht die aktuelle Leistung der alten Heizung).
Tipps gibt es auch von Willi Harhammer (waermepumpen-einfach.de): Er wird als erfahrener und unabhängiger Energieexperte mit 2.500 Installationen genannt, der in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, und Erlangen Hausbesitzer berät und herstellerunabhängige Tipps gibt unter www.waermepumpen-einfach.de gibt es auch Termine für Vorträge, speziell zu den Themen Wärmepumpe und Photovoltaik.
Wärmepumpen Erfahrung in:
Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof




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