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Wärmepumpe - die Installation im Keller

Vorhandene Split-Wärmepumpe - Die Installation im Keller

 

Die Installation einer Wärmepumpe im Keller ist eine hervorragende Lösung, wenn Sie das Gerät im Außenbereich (Garten oder Einfassade) nicht sichtbar haben wollen oder der Schallschutz gegenüber den Nachbarn oberste Priorität hat.

Man unterscheidet hierbei grundsätzlich zwischen der Sole-Wasser-Wärmepumpe(Erdwärme), die fast immer im Keller steht, und der Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Innenaufstellung.

Hier sind die wichtigsten Aspekte, die Sie bei der Planung beachten müssen:

1. Arten der Kellerinstallation

  • Erdwärme (Sole-Wasser): Die Wärmepumpe selbst ist kompakt (ähnlich einem Kühlschrank) und leise. Die Leitungen kommen durch die Kellerwand von den Erdsonden oder Kollektoren.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe (Innenaufstellung): Hier saugt das Gerät die Außenluft über große Luftkanäle an und bläst sie nach dem Wärmeentzug wieder aus. Dies erfordert zwei große Öffnungen in der Kellerwand.

2. Bauliche Voraussetzungen (Checkliste)

Wenn Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Keller planen, sind folgende Punkte entscheidend:

  • Platzbedarf: Planen Sie etwa 4 bis 6 m² reine Aufstellfläche ein. Hinzu kommt Platz für den Pufferspeicher und Warmwasserspeicher (oft zusammen ca. 2 x 2 Meter Gesamtraum).

  • Luftführung: Sie benötigen zwei Wanddurchbrüche (ca. 50x50 cm oder 70x70 cm).

    • Vermeidung von thermischem Kurzschluss: Ansaug- und Ausblasöffnung sollten nicht zu nah beieinander liegen (idealerweise über Eck oder mit 3 Metern Abstand), damit das Gerät nicht die eigene kalte Abluft wieder ansaugt.

  • Lichtschächte: Spezielle, strömungsoptimierte Lichtschächte sind notwendig. Standard-Kellerlichtschächte sind meist zu klein und verursachen zu hohe Widerstände/Geräusche.

  • Kondensatablauf: Im Betrieb entstehen pro Tag mehrere Liter Kondenswasser. Ein Abwasseranschluss (Gully oder Hebeanlage) im Kellerraum ist zwingend erforderlich.

  • Einbringung: Prüfen Sie, ob die Wärmepumpe (oft 200–400 kg schwer) durch Treppenhaus und Türen passt. Viele Geräte sind Monoblock-Systeme und können nicht zerlegt werden.

3. Schallschutz im Haus

Da die Wärmepumpe nun im Haus arbeitet, müssen Sie den Innenschall beachten:

  • Fundament: Das Gerät sollte auf einem schwimmenden Estrich oder einem separaten, schwingungsentkoppelten Betonsockel mit Gummimatten stehen, um Körperschall (Vibrationen) nicht ins Mauerwerk zu übertragen.

  • Raumwahl: Stellen Sie das Gerät möglichst nicht direkt unter ein Schlaf- oder Wohnzimmer.

  • Luftkanäle: Verwenden Sie schallisolierte Schläuche oder Kanäle, um das Strömungsgeräusch der Luft zu minimieren.

4. Besonderheit: Kältemittel R290 (Propan)

Im Jahr 2026 ist das natürliche Kältemittel R290 Standard. Es ist hocheffizient, aber brennbar.

  • Sicherheitsvorschriften: Bei der Innenaufstellung von R290-Geräten gelten strenge Auflagen bezüglich der Raumgröße und der Belüftung, damit sich im Falle eines Lecks kein zündfähiges Gemisch ansammeln kann. Es gibt jedoch spezielle Modelle, die explizit für den Keller zugelassen sind.

Vor- und Nachteile der Innenaufstellung

Vorteile

Nachteile

Kein Lärm für Nachbarn: Ideal bei dichter Bebauung.

Platzverlust: Ein Kellerraum wird zum Technikraum.

Optik: Der Garten bleibt frei von Technikboxen.

Aufwendige Installation: Große Wanddurchbrüche nötig.

Witterungsschutz: Längere Lebensdauer der Bauteile.

Geräusche im Haus: Vibrationen möglich.

Effizienz: Keine Wärmeverluste durch Außenleitungen.

Kosten: Oft teurer durch Luftkanäle und Erdarbeiten.



Wärmepumpen Erfahrung in:


Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof



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