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Wärmepumpe Solar Beratung 

Wärmepumpe Solar Beratung in Nürnberg Fürth Erlangen und Forchheim Lauf an der Pegnitz 

Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Solaranlage (insbesondere Photovoltaik) gilt im Jahr 2025 als der Goldstandard für energieeffizientes Wohnen. Hier ist eine kompakte Beratung zu den wichtigsten Aspekten, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen sollten.



1. Das "Dream-Team": Wärmepumpe + Photovoltaik (PV)

Während eine Wärmepumpe etwa 75 % ihrer Energie aus der Umwelt (Luft, Erde oder Wasser) bezieht, benötigt sie für die restlichen 25 % Strom. Diesen Strom liefert Ihre PV-Anlage nahezu kostenlos.

  • Eigenverbrauch maximieren: Ohne Steuerung nutzen Sie etwa 30 % Ihres Solarstroms selbst. Mit einer Wärmepumpe und einem intelligenten Energiemanager können Sie diesen Wert auf 60–80 % steigern.

  • Thermische Speicherung: Sie können überschüssigen Strom nutzen, um das Wasser im Pufferspeicher Ihrer Heizung "auf Vorrat" zu erhitzen. So fungiert Ihr Haus quasi als thermische Batterie.

2. Photovoltaik vs. Solarthermie

Oft stellt sich die Frage: Strom erzeugen oder direkt Wasser erwärmen?

Merkmal

Photovoltaik (PV)

Solarthermie

Nutzen

Strom für Haushalt, E-Auto & Wärmepumpe

Nur Wärme für Wasser & Heizung

Effizienz

Ganzjährig vielseitig nutzbar

Im Sommer extrem effizient, im Winter schwach

Empfehlung

Platzhirsch 2025. PV ist flexibler und wirtschaftlicher.

Nur sinnvoll, wenn kaum Dachfläche vorhanden ist.

3. Förderung 2025 (Deutschland)

Die staatliche Förderung durch die KfW (Programm 458) ist aktuell sehr attraktiv. Sie können bis zu 70 % der Gesamtkosten erstattet bekommen:

  • 30 % Basisförderung: Für den Umstieg auf eine Wärmepumpe.

  • 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus: Wenn Sie Ihre alte Öl- oder Gasheizung frühzeitig ersetzen.

  • 30 % Einkommensbonus: Für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 40.000 € (gedeckelt bei 70 % Gesamtförderung).

  • 5 % Effizienz-Bonus: Falls die Wärmepumpe ein natürliches Kältemittel (z. B. Propan/R290) nutzt.

Wichtig: Die maximal förderfähigen Kosten liegen bei 30.000 € für die erste Wohneinheit. Das bedeutet einen maximalen Zuschuss von 21.000 €.

4. Technische Voraussetzungen & Optimierung

Damit das System effizient läuft, sollten folgende Punkte erfüllt sein:

  • SG-Ready Schnittstelle: Achten Sie darauf, dass die Wärmepumpe das "Smart Grid Ready"-Label hat. Nur so kann sie mit der PV-Anlage kommunizieren.

  • Dämmung: Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen (ideal für Fußbodenheizung). In einem ungedämmten Altbau sollte zumindest die Kellerdecke oder das Dach gedämmt werden.

  • Batteriespeicher: Ein Stromspeicher hilft, den Solarstrom vom Tag für den Betrieb der Wärmepumpe in der Nacht zu nutzen.

Checkliste für Ihren nächsten Schritt:

  1. Heizlastberechnung: Lassen Sie von einem Energieberater prüfen, welche Leistung die Wärmepumpe benötigt.

  2. Dachpotenzial: Wie viel kWp (Kilowatt-Peak) passen auf Ihr Dach? (Faustregel: Je mehr, desto besser für den Winter).

  3. Förderantrag: Denken Sie daran, den Förderantrag zu stellen, bevor Sie den Installationsvertrag unterschreiben (bzw. nutzen Sie die Klausel zur aufschiebenden Bedingung).


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