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Wärmepumpe: der grösste Fehler !?

Ist eine Wärmepumpe der grösste Fehler ?


Bei der Installation einer Wärmepumpe gibt es viele potenzielle Stolperfallen, aber ein Fehler wird von Experten immer wieder als der folgenschwerste genannt: Die mangelhafte Planung und die daraus resultierende falsche Dimensionierung der Anlage.

Oft wird die Wärmepumpe einfach "1:1" gegen den alten Gas- oder Ölkessel ausgetauscht, ohne die veränderten physikalischen Anforderungen zu berücksichtigen.


1. Der "Angstzuschlag": Warum zu groß schlechter ist als zu klein

Der häufigste Einzelfehler ist die Überdimensionierung. Viele Installateure neigen dazu, ein leistungsstärkeres Modell zu wählen, um "auf Nummer sicher" zu gehen.

  • Das Problem: Eine zu große Wärmepumpe produziert mehr Wärme, als das Haus bei milden Temperaturen (die meiste Zeit des Jahres) abnehmen kann.

  • Die Folge: "Takten" (Cycling): Die Anlage schaltet sich ständig ein und sofort wieder aus. Das ist wie ein Auto, das man im Stadtverkehr nur mit Vollgas und Vollbremsung fährt.

  • Das Resultat: Die Lebensdauer des Kompressors sinkt massiv, und die Stromkosten steigen durch die ineffizienten Startvorgänge drastisch an.


2. Die Vorlauftemperatur-Falle

Wärmepumpen arbeiten nach einem einfachen Prinzip der Physik. Je geringer der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle (Außenluft/Erde) und dem Heizsystem (Vorlauf) ist, desto effizienter arbeitet sie.

Ein kritischer Fehler ist es, die Wärmepumpe mit zu hohen Vorlauftemperaturen (über 55°C) zu betreiben, weil die Heizkörper zu klein dimensioniert sind. Man kann die Effizienz grob so zusammenfassen:

Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur spart ca. 2,5 % bis 3 % Stromkosten.

3. Die 5 weiteren "Todsünden" bei der Wärmepumpe

Fehler

Auswirkung

Fehlender hydraulischer Abgleich

Einzelne Räume bleiben kalt, während andere überhitzen; die Anlage läuft ineffizient.

Falscher Aufstellort

Zu nah am Nachbargrundstück führt zu Lärmschutz-Streitigkeiten; zu enge Nischen führen zum "Thermischen Kurzschluss" (die Pumpe saugt ihre eigene kalte Abluft wieder an).

Ignorieren der Warmwasserbereitung

Wenn der Speicher zu klein ist, muss die Wärmepumpe mit extrem hohen Temperaturen nachheizen, was die Arbeitszahl ruiniert.

Heizstab-Dauerbetrieb

Wenn die Anlage falsch eingestellt ist, springt der elektrische Heizstab (der wie ein Tauchsieder wirkt) viel zu früh an und treibt die Stromrechnung in die Höhe.

Keine Berücksichtigung von PV-Strom

Eine Wärmepumpe ohne intelligente Steuerung (SG-Ready) nutzt den kostenlosen Strom vom eigenen Dach nicht optimal aus.


Was Sie tun sollten: Die Checkliste für den Erfolg

  1. Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Lassen Sie sich nicht auf eine Schätzung nach Quadratmetern ein. Ein Profi muss die Heizlast raumweise berechnen.

  2. Heizflächen prüfen: Testen Sie schon im Vorwinter, ob Ihr Haus auch mit 45°C–50°C Vorlauftemperatur warm wird (einfach die Heizkurve am alten Kessel runterstellen).

  3. Sanierung vor Heizung: Manchmal ist der Austausch zweier alter Fenster oder die Dämmung der obersten Geschossdecke sinnvoller, als eine größere Wärmepumpe zu kaufen.



Wärmepumpen Erfahrung in:


Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof

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