
Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Gebäude effizient und klimafreundlich zu beheizen
Funktionsweise und Effizienz
Das System arbeitet wie ein „umgekehrter Kühlschrank“: Es entzieht der Umgebung Wärme, verdichtet sie mithilfe von Strom und hebt sie so auf ein höheres Temperaturniveau für das Heizsystem.
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Wirkungsgrad: Aus 1 kWh Strom können je nach Modell und Quelle bis zu 4 bis 6 kWh Nutzwärme gewonnen werden.
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Winterbetrieb: Auch bei Minustemperaturen (bis unter -20 °C) kann eine moderne Wärmepumpe der Außenluft noch ausreichend Energie entziehen.
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Vorlauftemperaturen: Am effizientesten arbeiten sie bei niedrigen Temperaturen bis 35 °C (z. B. Fußbodenheizung), aber moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen auch im Altbau wirtschaftliche 50 °C bis 55 °C.
Vergleich der Wärmequellen (Stand 2025)
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Typ |
Wärmequelle |
Vorteile |
Nachteile |
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Luft-Wasser |
Außenluft |
Günstig in der Anschaffung, einfach zu installieren. |
Weniger effizient an sehr kalten Tagen. |
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Sole-Wasser |
Erdreich |
Sehr effizient, da Erdwärme im Winter konstant bleibt. |
Teure Erschließung (Bohrungen/Kollektoren). |
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Wasser-Wasser |
Grundwasser |
Höchste Effizienz aller Systeme. |
Genehmigungspflichtig, hohe Erschließungskosten. |
Kosten und Förderung 2025
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Anschaffung: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet inklusive Installation 2025 meist zwischen 20.000 € und 35.000 €.
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Förderung: Über die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) sind Zuschüsse von bis zu 70 % möglich (Grundförderung 30 % + Boni für Einkommen oder Schnelligkeit).
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Betrieb: Die monatlichen Stromkosten liegen 2025 bei etwa 100 € bis 200 €, abhängig von der Dämmung und dem lokalen Strompreis (ca. 27–32 ct/kWh).
