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Wärmepumpe Luft Wasser - ideal für den Altbau ? 

Ist eine Wärmepumpe Luft Wasser - ideal für den Altbau ? 

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist heutzutage keineswegs mehr nur dem Neubau vorbehalten. Dank technischer Fortschritte (wie dem Kältemittel R290/Propan) und speziellen Hochtemperatur-Wärmepumpen lässt sie sich in vielen Altbauten effizient betreiben.

Ob sie für Ihr spezielles Gebäude „ideal“ ist, hängt von drei kritischen Faktoren ab:

1. Die Vorlauftemperatur (Der Effizienz-Anker)

Das wichtigste Kriterium ist nicht das Alter des Hauses, sondern wie heiß das Wasser in Ihren Heizkörpern sein muss, um die Räume warm zu halten.

  • Idealbereich: Unter 50°C bis 55°C Vorlauftemperatur an sehr kalten Tagen.

  • Faustregel: Je geringer der Temperaturunterschied zwischen Außenluft und Heizwasser, desto weniger Strom verbraucht die Pumpe. Jedes Grad weniger spart ca. 2,5 %Stromkosten.

2. Heizkörper vs. Fußbodenheizung

Entgegen einem weit verbreiteten Mythos ist eine Fußbodenheizung keine Pflicht.

  • Flächenheizkörper: Moderne Plattenheizkörper funktionieren oft gut, wenn sie groß genug dimensioniert sind.

  • Der „Test“: Stellen Sie an einem kalten Wintertag Ihre aktuelle Heizung auf maximal 50°C Vorlauf und drehen Sie die Thermostate voll auf. Wird es überall warm? Dann ist Ihr Haus „wärmepumpen-bereit“.

  • Optimierung: Oft reicht es, nur in 1-2 Räumen (z.B. Wohnzimmer) die Heizkörper gegen größere Modelle oder spezielle Wärmepumpenheizkörper (mit Lüftern) zu tauschen.


3. Sanierungszustand

Ein komplett ungedämmter Altbau („Energieschleuder“) führt zu sehr hohen Stromkosten.

  • Mindestmaß: Eine gedämmte oberste Geschossdecke und moderne Fenster (Doppel-/Dreifachverglasung) machen oft schon den entscheidenden Unterschied für die Wirtschaftlichkeit.

  • Werte-Orientierung: Ein Energiebedarf von unter 150 kWh/m²a gilt als guter Richtwert für einen effizienten Betrieb.

Vor- und Nachteile im Altbau

Vorteil

Herausforderung

Günstige Installation: Keine Erdbohrung nötig (im Vergleich zu Sole-WP).

Platzbedarf & Schall: Das Außengerät benötigt Platz und muss Abstandsregeln zum Nachbarn einhalten.

Hohe Förderung: Aktuell bis zu 70 %staatliche Förderung (Stand 2026) möglich.

Effizienzverlust im Winter: Wenn es draußen sehr kalt ist, sinkt der Wirkungsgrad leicht.

Zukunftsfähig: Unabhängigkeit von Gas- und Ölpreisen.

Netzanschluss: Ggf. muss der Stromanschluss im Haus verstärkt werden.

Mein Fazit

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist im Altbau oft die pragmatischste Lösung, da sie sich ohne großen Gartenumbau nachrüsten lässt. Sie ist ideal, wenn die Vorlauftemperatur moderat bleibt. In sehr zugigen, völlig unsanierten Gebäuden sollten Sie jedoch zuerst über eine Teilsanierung der Gebäudehülle nachdenken, bevor Sie die Heizung tauschen.



Wärmepumpen Erfahrung in:


Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof usw

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