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Wärmepumpe in der Metropolregion Nürnberg - Nürnberger - Land Mittelfranken und Oberfranken


In der Metropolregion Nürnberg sowie im Nürnberger Land, Mittel- und Oberfranken ist das Interesse an Wärmepumpen aktuell sehr hoch. Da die Region sowohl dicht besiedelte Städte als auch ländliche Gebiete mit vielen Altbauten umfasst, gibt es spezifische regionale Angebote und Förderungen.

Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Punkte für Ihr Projekt:


1. Regionale Fachbetriebe & Beratung

In Franken gibt es eine hohe Dichte an spezialisierten Betrieben. Besonders in der Metropolregion haben sich viele Firmen auf die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik spezialisiert:

  • Nürnberg/Fürth/Erlangen: Große Anbieter wie Aira (Herzogenaurach), Hofmann Haustechnik (Nürnberg) oder Weidinger Haustechnik (Eckental/Nürnberg-Nord) bieten oft Komplettlösungen inklusive Energieberatung an.

  • Nürnberger Land: Betriebe wie LEGER Anlagentechnik (Lauf a.d. Pegnitz) sind auf die Kopplung von Energiesystemen (Wärmepumpe + PV + Speicher) spezialisiert.

  • Oberfranken: In Gebieten wie Bayreuth, Pegnitz oder Forchheim finden sich viele Meisterbetriebe (z.B. Energietechnik Schramm in Neudrossenfeld), die Erfahrung mit der Nachrüstung in älteren fränkischen Einfamilienhäusern haben.

2. Förderung in der Region (Stand 2025)

Neben den bundesweiten Förderungen gibt es in Franken lokale Besonderheiten:

Förderquelle

Art der Unterstützung

Details

KfW (Bund)

Zuschuss bis zu 70 %

Max. 30.000 € förderfähige Kosten (max. 21.000 € Zuschuss).

N-ERGIE (Regional)

CO2-Minderungsprogramm

Zuschuss von bis zu 2.000 € für Wärmepumpen im Versorgungsgebiet (Nürnberg & Umland).

Stadt Nürnberg

Baukostenzuschuss

Bei Fernoptimierung oder über Premium-Partner oft zusätzliche Boni von ca. 1.000 € bis 1.500 €.

Hinweis: Die regionalen Töpfe der N-ERGIE sind oft schnell ausgeschöpft. Es lohnt sich, den Antrag frühzeitig im Jahr zu stellen.

3. Besonderheiten für Altbauten in Franken

Viele Häuser in der Region (z.B. im Nürnberger Land oder in der Fränkischen Schweiz) sind älteren Baujahrs. Entgegen alter Mythen ist eine Wärmepumpe hier oft möglich:

  • Vorlauftemperatur: Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen (z.B. mit dem Kältemittel Propan R290) erreichen effizient Temperaturen, die auch mit herkömmlichen Heizkörpern funktionieren.

  • Hybridsysteme: In sehr zugigen, unsanierten Fachwerkhäusern in Oberfranken werden teils Hybridlösungen (WP + bestehende Gas/Öl-Heizung für Spitzenlasten) verbaut, wobei der Trend klar zur reinen Wärmepumpe geht.

4. Kosten-Check 2025

Für ein typisches Einfamilienhaus in der Region sollten Sie mit folgenden Werten kalkulieren:

  • Anschaffung & Montage: 27.000 € bis 45.000 € (vor Förderung).

  • Nach Förderung: Bei maximaler Ausschöpfung (70 % KfW + Regionalbonus) sinken die effektiven Kosten oft auf unter 15.000 €.

Mein Tipp für Ihr nächstes Vorgehen:

Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Gebäude im Versorgungsgebiet der N-ERGIE liegt, um den regionalen Bonus von bis zu 2.000 € zusätzlich zur KfW-Förderung mitzunehmen.

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