Was kostet eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus mit Einbau und Installation
- williharhammer
- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Eine häufig gestellte Frage: Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau und Installation
Die Kosten für eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus inklusive Einbau liegen 2024/2025 typischerweise zwischen 25.000 € und 50.000 € (vor Förderung).
Der tatsächliche Endpreis hängt extrem stark von der gewählten Wärmequelle (Luft, Erde oder Wasser) und den aktuellen Fördermöglichkeiten ab. Dank der hohen staatlichen Zuschüsse (bis zu 70 %) sinkt der Eigenanteil oft auf 10.000 € bis 20.000 €.
Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten, damit Sie ein besseres Gefühl für die Investition bekommen.
1. Kosten nach Wärmepumpen-Art (Komplettpaket)
Diese Spannen beinhalten das Gerät, die Installation und die Erschließung (z.B. Bohrungen).
Wärmepumpen-Typ | Gesamtkosten (vor Förderung) | Besonderheiten |
Luft-Wasser-Wärmepumpe | 25.000 – 35.000 € | Günstigste Option. Einfache Installation, nutzt Außenluft. |
Erdwärmepumpe (Sole-Wasser) | 35.000 – 50.000 € | Teurer durch Erdbohrung oder Flächenkollektoren. Sehr effizient. |
Grundwasser-Wärmepumpe | 40.000 – 50.000 € | Aufwendige Brunnenbohrung nötig. Höchste Effizienz. |
2. Typische Aufteilung der Kosten (Beispiel Luft-Wasser)
Bei der am häufigsten verbauten Luft-Wasser-Wärmepumpe setzen sich die Kosten wie folgt zusammen:
Gerät & Speicher: ca. 12.000 – 18.000 €
Installation & Montage: ca. 4.000 – 8.000 € (Handwerkerleistungen)
Zubehör & Material: ca. 2.000 – 5.000 € (Rohre, Elektrik, Fundament für Außeneinheit)
Entsorgung Alt-Anlage: ca. 500 – 1.500 € (z. B. Öltankentsorgung)
Achtung bei Altbauten: Wenn Heizkörper getauscht werden müssen (gegen größere Niedertemperatur-Heizkörper) oder ein hydraulischer Abgleich nötig ist, können weitere 1.000 – 5.000 € hinzukommen.

3. Abzug der Förderung (KfW 2024/2025)
Das ist der wichtigste Hebel, um die Kosten zu senken. Die Förderung ("Heizungsförderung für Privatpersonen - Wohngebäude", Programm 458) wird auf maximal 30.000 € Investitionskosten angerechnet.
Grundförderung: 30 % (für alle, die auf erneuerbare Energien umsteigen)
Klima-Geschwindigkeitsbonus: 20 % (wenn Sie eine alte funktionierende Öl-/Gasheizung austauschen; gilt bis 2028)
Einkommens-Bonus: 30 % (bei Haushaltsjahreseinkommen unter 40.000 €)
Effizienz-Bonus: 5 % (für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel oder Erdwärme)
Deckelung: Insgesamt ist die Förderung auf maximal 70 % begrenzt. Das entspricht einem maximalen Zuschuss von 21.000 €.
Rechenbeispiel (Luft-Wärmepumpe):
Gesamtkosten: 30.000 €
Förderung (z.B. 30% Basis + 20% Geschwindigkeitsbonus = 50%): - 15.000 €
Ihre tatsächlichen Kosten: 15.000 €
4. Einsparpotenzial im Betrieb
Wärmepumpen sind in der Anschaffung teurer als Gasheizungen, amortisieren sich aber über die Betriebskosten.
Eine moderne Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom ca. 3 bis 4 kWh Wärme.
Bei speziellen Wärmepumpen-Stromtarifen (oft ca. 25–30 Cent/kWh) sparen Sie gegenüber fossilen Brennstoffen langfristig Geld, besonders da CO2-Preise für Öl und Gas steigen.
Zusammenfassung & Nächster Schritt
Für ein typisches Einfamilienhaus sollten Sie ohne Förderung mit ca. 30.000 € rechnen. Nach Abzug der üblichen Förderung (meist 50-55%) landen Sie oft bei ca. 13.000 bis 16.000 €.




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