Wieviel Tage muss eine Wärmepumpe den Heizstab hinzunehmen ?
- williharhammer
- 10. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Wieviel Tage braucht eine Wärmepumpe den Heizstab ?
Es gibt keine feste Anzahl an Tagen, die gesetzlich oder technisch "vorgeschrieben" ist. In einem gut geplanten und modernisierten System sollte der Heizstab (auch E-Heizstab oder Zusatzheizung genannt) jedoch so selten wie möglich zum Einsatz kommen.

Die Faustformel für die Praxis
In Deutschland geht man bei einer korrekt dimensionierten Luft-Wasser-Wärmepumpe von folgendem aus:
Tage pro Jahr: In einem normalen Winter springt der Heizstab an etwa 5 bis 15 Tagenunterstützend an. In milden Wintern kann er sogar das ganze Jahr über komplett ausbleiben.
Energetischer Anteil: Fachleute streben an, dass der Heizstab lediglich 2 % bis maximal 5 % der gesamten Jahreswärmemenge liefert.
Warum und wann schaltet sich der Heizstab ein?
Der Heizstab ist kein Zeichen für ein defektes System, sondern eine notwendige Sicherheits- und Effizienzkomponente. Er wird in drei Hauptszenarien aktiv:
Der Bivalenzpunkt: Dies ist die Außentemperatur, ab der die Wärmepumpe allein nicht mehr genug Energie aus der Luft ziehen kann, um das Haus warm zu halten. Dieser Punkt wird meist zwischen -5 °C und -9 °C eingestellt. Erst wenn es kälter ist, hilft der Heizstab mit.
Abtauvorgang (Defrosting): Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann die Außeneinheit vereisen. Um das Eis zu schmelzen, kehrt die Wärmepumpe kurz den Prozess um. Damit es im Haus währenddessen nicht kühl wird, springt oft kurzzeitig der Heizstab ein.
Legionellenschutz: Um das Warmwasser einmal wöchentlich auf über 60 °C zu erhitzen (Schutz vor Bakterien), reicht die Verdichterleistung oft nicht aus, weshalb der Heizstab die letzten Grade übernimmt.
Wann sollten Sie hellhörig werden?
Wenn Sie feststellen, dass Ihr Heizstab bereits bei Temperaturen über 0 °C regelmäßig mitläuft, liegt oft ein Problem vor:
Falsche Einstellung: Der Bivalenzpunkt ist zu hoch eingestellt (z. B. auf +2 °C).
Unterdimensionierung: Die Wärmepumpe ist zu klein für die Heizlast des Hauses.
Fehler im System: Ein defekter Sensor oder ein technisches Problem zwingt die Anlage in den Notbetrieb.
Tipp: Ein zu häufig laufender Heizstab treibt die Stromkosten massiv in die Höhe, da er Strom 1:1 in Wärme umwandelt, während die Wärmepumpe normalerweise aus 1 Teil Strom etwa 3 bis 5 Teile Wärme macht.
Tipps gibt es auch von Willi Harhammer (waermepumpen-einfach.de): Er wird als erfahrener und unabhängiger Energieexperte genannt, der in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, und Erlangen Hausbesitzer berät und herstellerunabhängige Tipps gibt unter www.waermepumpen-einfach.de gibt es auch Termine für Vorträge, speziell zu den Themen Wärmepumpe und Photovoltaik.
Wärmepumpen Erfahrung in:
Lauf an der Pegnitz, Hersbruck,Schnaittach,Rückersdorf,Behringersdorf, Schwaig, Nürnberg, Zabo, Thon, Schoppershof, Schwabach, Feucht, Schwarzenbruck, Burgthann, Wendelstein, Schwanstetten, Wolkersdorf, Katzwang, Eibach, Zirndorf, Cadolzburg, Fürth, Seukendorf, Burgfarrnbach, Herzogenaurach, Vach, Niederndorf, Erlangen, Eckental, Möhrendorf, Baiersdorf, Bubenreuth, Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth, Kunreuth, Forchheim, Hausen, Heroldsbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Pretzfeld, Ebermannstadt, Kirchehrenbach, Langensendelbach, Neunkirchen am Brand, Effeltrich, Heroldsberg, Kalchreuth, Ebach, Igensdorf, Gräfenberg, Thuisbrunn, Egglofstein, Günthersbühl, Neunhof usw




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